ETFs: Ideale Voraussetzungen für Anleihen

Anleihen-ETFs bieten einen liquiden, diversifizierten und kostengünstigen Zugang zu den globalen Anleihemärkten und sind unter Anlegern daher zunehmend gefragt.


Einer Studie von Citi Business Advisory Services vom April 2019 zufolge ist das verwaltete Vermögen in Anleihen-ETFs in den letzten zehn Jahren um solide 25 % p. a. gewachsen. Laut Morningstar wurde Anfang 2019 erstmals die Marke von 1.000 Mrd. US-Dollar überschritten.

Anleger können über ETFs ein Engagement in zahlreichen Anleihenmärkten aufbauen, einschließlich Schwellenländeranleihen (in Hart- und Lokalwährung), Investment-Grade-Anleihen und globale Staatsanleihen, wobei sie entweder eine Marktkapitalisierungs-, strategische Beta- oder aktiv verwaltete Anlagestrategie verfolgen können.

Wachstum des anlagevermögens in anleihen-ETFs

Quelle: Morningstar, Daten für 2019 beziehen sich auf den Zeitraum bis zum 30. Juni 2019.

Mit ETFs Herausforderungen meistern

Die starke Zunahme von Anleihen-ETFs beruht auf ihrer Unkompliziertheit, Handelbarkeit und Preistransparenz. Bei Anleiheninvestments, die selbst für sehr erfahrene Anleger eine Herausforderung darstellen können, sind dies entscheidende Vorteile.

Anleihenindizes können Tausende von Wertpapieren und Emittenten enthalten. Jede Anleihe erwirtschaftet einen unterschiedlichen Ertrag, weist eine unterschiedliche Laufzeit auf und erfordert einen separaten Preis. Dabei werden viele Anleihen nie wirklich gehandelt, sie werden einfach nur bis zur Fälligkeit gehalten. Die Tatsache, dass Anleihen meist über ein fragmentiertes Netzwerk von unabhängigen Anleihenhändlern gehandelt werden, macht die Sache noch komplizierter. Es ist also nicht immer einfach, die Liquidität einer Anleihe zu bewerten, einen fairen Preis zu erzielen oder mehrere Wertpapiere gleichzeitig zu handeln.

Mit Anleihen-ETFs können Anleger diese Herausforderungen nun besser meistern, indem sie die Liquidität an den Primär- und Sekundärmärkten für ETFs nutzen und beim Portfolioaufbau ein solides Liquiditätsrisikomanagement umsetzen.

Liquidität an Primär- und Sekundärmärkten

Autorisierte Teilnehmer („Authorised participants“), die zugrunde liegende Wertpapiere gegen ETF-Anteile tauschen oder umgekehrt, geben am Primärkmarkt je nach Angebot und Nachfrage ETF-Anteile aus und nehmen sie zurück. Autorisierte Teilnehmer befinden sich in einer einzigartigen Position: Sie sind die einzigen Akteure, die direkt mit einem börsengehandelten Fonds handeln dürfen. Sie kaufen und verkaufen ETF-Anteile entweder zum Wert der zugrunde liegenden Vermögenswerte oder zum Nettoinventarwert (NIW). Alle anderen Anleger müssen ETF-Anteile auf dem Sekundärmarkt, z. B. einer Börse, kaufen oder verkaufen.

Auf dem Sekundärmarkt werden ETFs in der Regel zu Kursen gehandelt, die nahe ihrem NIW liegen, ihm jedoch selten genau entsprechen. Wenn Angebot und Nachfrage auf dem Sekundärmarkt erheblich voneinander abweichen, eröffnet sich den autorisierten Teilnehmern eine Arbitrage-Chance, und sie stellen das Gleichgewicht durch den Ausgabe- und Rücknahmemechanismus wieder her. Dank dieses innovativen Verfahrens sollte der Kurs eines Anleihen-ETF nie zu weit vom fairen Wert entfernt liegen.

Wenn Käufer und Verkäufer von ETF-Anteilen jedoch direkt auf dem Sekundärmarkt zusammengebracht werden können, besteht für autorisierte Teilnehmer möglicherweise nicht die Notwendigkeit, Anteile auf dem Primärmarkt auszugeben oder zurückzunehmen. Diese Liquidität am Sekundärmarkt kann bei Marktturbulenzen besonders vorteilhaft sein. Sie bietet den Anlegern mehr Preistransparenz und ermöglicht es ETF-Managern, qualitativ hochwertige, liquide Vermögenswerte bei Marktturbulenzen nicht zu niedrigen Kursen verkaufen zu müssen. In volatilen Märkten werden die Liquiditäts- und Diversifikationsvorteile von Anleihen-ETFs besonders deutlich.

Effizienter Zugang zum Anleihemarkt

Letztendlich hängt die Liquidität eines ETF von der Liquidität des zugrunde liegendes Markts ab. Daher sollten Anleger darauf achten, dass der von ihnen gewählte ETF-Anbieter über die notwendigen Research-Ressourcen verfügt, um illiquide Wertpapiere effektiv herauszufiltern und dadurch eine höhere Liquidität aufrechtzuerhalten.

Außerdem ist es entscheidend, dass ein ETF-Anbieter durch umfangreiche Trading-Ressourcen die bestmöglichen Preise gewährleisten und die Handelskosten senken kann. Darüber hinaus sollten ETF-Anbieter ein solides Liquiditätsrisikomanagement in ihren Anleihenportfolios nachweisen können, idealerweise einschließlich einer regelmäßigen unabhängigen Überprüfung der Liquidität von Fondspositionen, um den Anlageteams klare Richtlinien vorzugeben.

Durch die Bündelung liquider Anleihen in einem ETF-Format, den Zugriff auf den Handelsmechanismus des Primärmarkts und die Liquidität des Sekundärmarkts sind ETFs in der Lage, die Liquidität in einem breiteren Anleihenportfolio (und zu niedrigeren Kosten) aufrechtzuerhalten, als dies für Anleger durch den individuellen Handel mit denselben Anleihen möglich wäre. Diese Eigenschaften haben dazu beigetragen, die Liquidität von Anleihen-ETFs auch in schwierigen Marktphasen zu erhalten.

Die Anleihen-ETFs von J.P. Morgan Asset Management eröffnen Anlegern einen liquiden und kostengünstigen Zugang zu einem Spektrum innovativer Anleihen- und Liquiditätsstrategien.





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