August 2019

Nur Bares ist Wahres

Von Neil Hutchison, Leitender Portfoliomanager für Managed-Reserves-Portfolios in Europa, Global Liquidity, J.P. Morgan Asset Management

Das niedrige, in manchen Segmenten sogar negative Zinsumfeld und die Tatsache, dass viele Banken im Anschluss an die Einführung von Basel III den Einsatz von Liquiditätsprodukten scheuten, zwingt Geldmarktanleger, neu auf das Liquiditätsmanagement zu richten. Dass die Liquidität in vielen Bilanzen immer noch auf Rekordniveaus liegt, lässt vermuten, dass viele Cash-Investoren nach wie vor einen sehr konservativen Ansatz verfolgen – auf Kosten der Rendite.

Die Frage ist, wie lange es sich die Investoren noch leisten können und wollen, derart stark in Liquiditätskonten mit niedrigen Renditen investiert zu bleiben, denn die Zinsen werden voraussichtlich noch länger niedrig bleiben. Sogar in Europa, wo sich die Zinssätze bereits im negativen Bereich befinden, ist unserer Meinung nach eine weitere Lockerung zu erwarten. Daher dürften die Strafzinsen auf Bareinlagen weiter steigen.

Eine effektivere Strategie im Cash Management

Eine effektive Cash-Management-Strategie fußt auf einer eindeutigen Anlagepolitik sowie klar definierten Zielen und Parametern im Hinblick auf Liquidität, Qualität und Erträge. Dies hilft den Investoren, den Anforderungen zu entsprechen und die Chancen zu ergreifen, die mit dem Wandel des wirtschaftlichen und aufsichtsrechtlichen Umfelds einhergehen. Ein wichtiger Bestandteil dieser Anlageplanung ist unseres Erachtens die Cashflow-Segmentierung.

Bei diesem Ansatz unterscheiden Finanzabteilungen einerseits zwischen operativem Cashflow, der tägliche Liquidität erfordert, zweitens Barreserven, die mit einem Anlagehorizont von mindestens sechs bis neun Monaten angelegt werden können und nicht zuletzt strategischer Liquidität mit einem Anlagehorizont von mindestens einem Jahr. Anschließend gilt es, die angemessenste Anlagelösung (in Bezug auf Risiko und Rendite) auswählen, um dem Anlagehorizont jedes Segments oder Segmentkombinationen zu entsprechen.

Ultra-kurzfristige Lösungen gefragt

Cashflow-Segmentierung gewinnt zunehmend an Beliebtheit, sodass sich hier etwa in den letzten fünfzehn Jahren eine beträchtliche Industrie entwickelt hat – darunter Global Liquidity Managed Reserves von J.P. Morgan Asset Management –, um die Bedürfnisse der Anleger im Hinblick auf Barreserven und strategische Liquidität zu decken.

Besonders stark war die Nachfrage im zurückliegenden Jahr: Fast 15 % unseres verwalteten Anleihenvermögens mit ultrakurzer Duration (12 Mrd. US-Dollar von insgesamt 82 Mrd. US-Dollar) sind seit Anfang Januar entstanden, während 9 % des weltweiten Universums mit ultrakurzer Duration (59 Mrd. US-Dollar von ungefähr 662 Mrd. US-Dollar Gesamtvermögen) in den letzten zwölf Monaten bei uns investiert wurden.1

Aus unserer Sicht gibt es vor allem zwei Gründe für die rasch wachsende Beliebtheit Ultra-Short Fonds. Zum einen haben Investoren mit einem Engagement in Risikoanlagen ihre Risiken abgebaut, da sie das Ende des Kreditzyklus erwarten – sie suchen nach sicheren Häfen als Alternative zu längerfristigen Anleihenallokationen, um die Volatilität einzudämmen, aber dennoch einen gewissen Ertrag zu erzielen. Mit anderen Worten: Anleger, die ihr Kreditrisiko eingrenzen wollen, möchten das Ertragspotenzial nicht vollends opfern, indem sie nur noch in liquide Mittel investieren; sie haben aber trotzdem das Bedürfnis nach einer defensiveren Ausrichtung.

Die Nachfrage nach Ultra-Short Strategien entsteht auch durch Investoren mit hohen Barbeständen. Diese streben zusätzliche Einkünfte an, um ihre Erträge vor einem weiteren Rückgang der Zinsen aufzubessern, da die Zentralbanken einen moderateren Kurs einschlagen.

Ultra-Short Income ETFs: Machen Sie mehr aus Ihrem Cashflow

Bei J.P. Morgan Asset Management ist unsere Managed-Reserves-Strategie bei Liquiditätsmanagern im ultrakurzen Durationssegment beliebt, und zwar als Investmentfonds und als separat verwaltetes Konto (SMA). Da börsengehandelte Fonds (Exchange-Traded Fund, ETFs) zunehmend im Liquiditätsmanagement eingesetzt werden, bieten wir diese ultra-kurzfristige Lösung auch unter einem ETF-Mantel an.

Für Cash-Investoren, die mit ETFs noch nicht vertraut sind, sollte die Erfahrung ähnlich wie das Handeln von börsennotierten Wertpapieren an der Börse sein – wie der Name bereits verrät. ETFs könnten auch von einer größeren Portfolio- und Preistransparenz profitieren. Positionen werden in der Regel täglich auf der ETF-Website von J.P. Morgan Asset Management veröffentlicht.

Bei J.P. Morgan Asset Management sind die ultrakurzen ETFs Teil des Global Liquidity-Geschäfts, das sich durch ein Umfeld kontrollierter Risiken und einen Schwerpunkt auf Kapitalerhalt, Marktliquidität und niedrige Volatilität auszeichnet.




1 Quelle: Strategic Insight, Stand: 31. Mai 2019.

Bei diesem Dokument handelt es sich um Werbematerial. Die hierin enthaltenen Informationen stellen jedoch weder eine Beratung noch eine konkrete Anlageempfehlung dar. Sämtliche Prognosen, Zahlen,

Einschätzungen und Aussagen zu Finanzmarkttrends oder Anlagetechniken und -strategien sind, sofern nichts anderes angegeben ist, diejenigen von J.P. Morgan Asset Management zum Erstellungsdatum des Dokuments. J.P. Morgan Asset Management erachtet sie zum Zeitpunkt der Erstellung als korrekt, übernimmt jedoch keine

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