Income-Barometer von J.P. Morgan Asset Management: Wer sein Erspartes liegen lässt, sollte es für sich arbeiten lassen

Nur einer von sechs Österreichern hat einen kurzfristigen Anlagehorizont / Fast drei Viertel könnten mittel- bis langfristig von Kapitalmarktinvestments profitieren / Gute Beratung und einfache Anlagelösungen sind gefragt

 

Wien, 22. August 2018 – Nur etwa jeder sechste Österreicher will sein Erspartes in naher Zukunft ausgeben: Laut aktuellem Income-Barometer haben 17 Prozent der Befragten einen kurzfristigen Anlagehorizont. Mit 52 Prozent gibt zudem jeder Zweite an, mittelfristig, d.h. in drei bis sieben Jahren, über die Ersparnisse verfügen zu wollen. Und 26 Prozent, also jeder vierte Österreicher will erst in acht oder mehr Jahren etwas mit dem Geld anfangen. Allerdings passt das Anlageverhalten bei vielen nicht zum Anlagehorizont. „Wer sein Erspartes nicht kurzfristig nutzen will, sollte es in der Zwischenzeit für sich am Kapitalmarkt arbeiten lassen“, betont Christoph Bergweiler, Leiter Österreich, Deutschland, Zentral- und Osteuropa sowie Griechenland bei J.P. Morgan Asset Management.

 

 


Doch die Realität sieht anders aus: Wie das Income-Barometer ebenfalls aufzeigt, nutzen derzeit nur 38 Prozent der befragten Österreicher Kapitalmarktinvestments. „Aus Angst vor Schwankungen und möglichen Verlusten verharren viele Österreicher auch nach Jahren mit sehr niedrigen Zinserträgen in vermeintlich sicheren Sparprodukten. Dabei lässt sich das Risiko der kurzfristigen Marktschwankungen mit einer breiten Mischung verschiedener Anlageklassen reduzieren. Zudem zeigt die Statistik, dass über mittel- bis langfristige Anlagezeiträume diese Schwankungen für den langfristigen Anlageerfolg weniger ausschlaggebend sind“, so Bergweiler.

Die Zeit arbeitet für Anleger

Als Beispiel führt Bergweiler das Spektrum der Gesamterträge einer Anlage an, die je zur Hälfte aus amerikanischen Aktien und Anleihen besteht: Über die letzten 67 Jahre ließ sich damit für einen Anlagezeitraum von einem Jahr ein Gewinn bis zu 49 Prozent verbuchen, oder aber bis zu 24 Prozent Verlust machen. Bei einem Anlagehorizont von 5 Jahren geht das Verlustrisiko schon auf 1 Prozent zurück, die Gewinnchancen liegen immerhin noch bei 24 Prozent. Und bei einem 10-jährigen Anlagezeitraum gab es mindestens ein Plus von 1 Prozent bis zu maximal 17 Prozent Gewinn[1]. „Je länger also der Anlagezeitraum ist, desto geringer sind fallen die Ausschläge aus“, betont Bergweiler.

Interesse an der Geldanlage wecken

Die Diskrepanz zwischen Anlagehorizont und Anlageverhalten zeigt, wie wenig Gedanken sich doch ein recht großer Teil der Bevölkerung um das Thema Geldanlage macht. Dem gilt es laut Bergweiler mit guter Beratung und einfachen, flexiblen Anlagelösungen entgegenzuwirken. „Mischfonds, die breit gestreut in verschiedene ertragreiche Anlageklassen investieren, bieten auch für Anlageeinsteiger eine bequeme Möglichkeit, von der Ertragskraft der Kapitalmärkte zu profitieren. Gerade im anhaltenden Niedrigzinsumfeld ist es wichtig, sich um die Geldanlage etwas mehr Gedanken zu machen, sonst droht durch die Inflation ein realer Wertverlust“, so Bergweilers Fazit.

 

[1] Quelle: Rollierende Zeiträume für die Aktienerträge des S& P 500 Composite Index und Anleihenerträge des Strategas/Ibbotson US Government Bond Index und des US Long-term Corporate Bond Index seit 1950. Die Jahreserträge basieren auf den monatlichen Erträgen einschließlich Dividenden. Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die aktuelle und zukünftige Wertentwicklung. Guide to the Markets – Europe vom 30.06.2018

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Zum Income-Barometer 2018 von J.P. Morgan Asset Management

Das Income-Barometer von J.P. Morgan Asset Management basiert auf einer repräsentativen Befragung durch die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) unter 1.000 österreichischen Frauen und Männern zwischen 18 und 65 Jahren. Insgesamt wurden im März und April 2018 8.198 Privatanleger in Belgien, Deutschland, Großbritannien, Italien, Österreich und Spanien befragt. Die Studie erfasst das aktuelle Spar- und Anlageverhalten der Privatanleger sowie Aspekte wie ihre Zufriedenheit mit verschiedenen Anlageformen, ihren Anlagehorizont, ihre Risikobereitschaft sowie ihre Einstellung zu und Wissen über Zinsen, Fondslösungen und regelmäßige Erträge („Income“).


 




[1] Quelle: Rollierende Zeiträume für die Aktienerträge des S& P 500 Composite Index und Anleihenerträge des Strategas/Ibbotson US Government Bond Index und des US Long-term Corporate Bond Index seit 1950. Die Jahreserträge basieren auf den monatlichen Erträgen einschließlich Dividenden. Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die aktuelle und zukünftige Wertentwicklung. Guide to the Markets – Europe vom 30.06.2018