Income-Barometer von J.P. Morgan Asset Management: Mehr als jeder zweite Österreicher ist von der Entwicklung der Sparprodukte enttäuscht

Nur rund jeder Dritte ist mit Sparerträgen zufrieden / Verunsicherung bezüglich der Geldanlage / Ausgeprägte regionale Unterschiede


Für das Income-Barometer von J.P. Morgan Asset Management hat die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im März und April 2018 repräsentativ 1.000 Frauen und Männer aus ganz Österreich zu ihrem Spar- und Anlageverhalten, ihrer Zufriedenheit mit verschiedenen Anlageformen, ihrem Anlagehorizont, ihrer Risikobereitschaft sowie ihren Einstellungen zu und Wissen über Zinsen, Fondslösungen und regelmäßige Erträge („Income“) befragt.

Unzufriedenheit im Osten der Republik besonders groß

Bei weiterer Betrachtung zeigt sich, dass es ausgeprägte regionale Unterschiede bei der Zufriedenheit mit den Sparerträgen gibt: In Voralberg sind mit 44 Prozent die wenigsten Sparer unzufrieden. In Niederösterreich (55 Prozent), Tirol (56 Prozent) und Kärnten (57 Prozent) liegt der Anteil der Unzufriedenen immerhin noch leicht unter dem Landesdurchschnitt von 58 Prozent. Mit 59 Prozent Unzufriedenheit liegen die Sparer in Oberösterreich und Salzburg sowie der Steiermark (60 Prozent) leicht darüber. Besonders unzufrieden zeigen sich die Sparer in Wien (62 Prozent) und im Burgenland (66 Prozent). Analog sind hier die wenigsten zufriedenen Sparer zu finden: Schlusslicht sind die Sparer im Burgenland mit nur 25 Prozent Spartufriedenheit, gefolgt von Oberösterreich (27 Prozent zufriedene Sparer), Wien (28 Prozent) und der Steiermark (29 Prozent). Die zufriedensten Sparer findet man mit 34 Prozent in Voralberg und mit 36 Prozent in Kärnten.

„Sicherlich zeigt unser Income-Barometer nur eine Momentaufnahme der Anlegerstimmung, aber es lässt sich doch nachvollziehen, dass viele Österreicher nach Jahren des Niedrigzinsumfelds erkennen, dass Sparen allein sich nicht rechnet“, erläutert Christoph Bergweiler. Wer der enttäuschenden Entwicklung der Spar­produkte nicht mehr tatenlos zusehen möchte, für den bieten sich breit gestreute, flexibel anlegende Invest­mentfonds als bequeme Alternative an. „Die Mischfonds bauen eine Brücke zu den höheren Ertragschancen des Kapitalmarkts, denn sie nehmen die ‚Arbeit‘ der Geldanlage ab und ermöglichen bereits mit kleinen Beiträgen ein breit gestreutes, transparentes Investment. Angesichts der schleichenden Enteignung bei den Sparanlagen ist es vielleicht gar nicht mehr so abschreckend, etwas mehr Kapitalmarktrisiko in Kauf zu nehmen, um so auch im anhaltenden Niedrigzinsumfeld von Kapitalzuwachs und Ertragschancen profitieren zu können“, betont Bergweiler.

Weitere Informationen zum Trendthema ausschüttende Mischfonds gibt es hier

Zum Income-Barometer 2018 von J.P. Morgan Asset Management

Das Income-Barometer von J.P. Morgan Asset Management basiert auf einer repräsentativen Befragung durch die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) unter 1.000 österreichischen Frauen und Männern zwischen 18 und 65 Jahren. Insgesamt wurden im März und April 2018 8.198 Privatanleger in Belgien, Deutschland, Großbritannien, Italien, Österreich und Spanien befragt. Die Studie erfasst das aktuelle Spar- und Anlageverhalten der Privatanleger sowie Aspekte wie ihre Zufriedenheit mit verschiedenen Anlageformen, ihr Anlageorizont, ihre Risikobereitschaft sowie ihre Einstellung zu und Wissen über Zinsen, Fondslösungen und regelmäßige Erträge („Income“).