„Auf neuen Wegen gemeinsam mit den Partnern zum Erfolg“

J.P. Morgan Asset Management für herausragenden Service ausgezeichnet

Wien, 9. März 2018 – J.P. Morgan Asset Management hat es wieder aufs Siegertreppchen geschafft und erhält als eine von drei Fondsgesellschaften in Österreich einen Award für die beste Service-Qualität: Nach Rang 5 im letzten Jahr hat sich die Gesellschaft heuer bis auf den 2. Platz hervorgearbeitet. Der Österreichische Fondspreis wurde am Mittwoch im Rahmen des 20. FONDS professionell Kongresses in Wien verliehen. Die Service-Qualität der Fondsgesellschaften wurde dafür anhand einer Online-Leserbefragung von FONDS professionell ermittelt. Teilgenommen haben mehr als 2.150 Berater und Finanzprofis aller relevanten Finanzinstitute sowie unabhängige Vermögensverwalter und -berater. Insgesamt waren 156 Fondsgesellschaften im Test. Neben den Basisqualitäten wie beispielsweise Bonität, Performance und Produktqualität wurden die Kriterien Vertriebsunterstützung im Außen- und Innendienst, der Internetauftritt sowie das Marketing der Gesellschaften beurteilt.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, denn sie unterstreicht, dass es uns gelungen ist, unser Serviceniveau im letzten Jahr wahrnehmbar auszubauen“, betont Markus Sevcik, Senior Client Advisor bei J.P. Morgan Asset Management in Wien, der den Service-Award in Empfang genommen hat. Ziel sei es, mit dem Wiener Büro im österreichischen Markt sehr gut verankert zu sein und die Banken- und Fondsindustrie mit passenden Fondslösungen umfangreich zu unterstützen – stets im engen Dialog, um Herausforderungen aus der Sicht der Institute sowie Endkunden verstehen zu können. Die ausbalancierte Vertriebsstrategie zielt dabei auf alle B2B-Kanäle ab: „Wir bieten mit unserer breiten Fondspalette aktive Bausteine für unterschiedliche Anlegerbedürfnisse an, die wir mit umfangreichem Service vor Ort begleiten.“ Neben der Präsenz auf wichtigen Branchenveranstaltungen in Österreich wurde im letzten Jahr insbesondere die Unterstützung für Banken im Retailgeschäft noch weiter forciert und die Zusammenarbeit mit den Partnern intensiviert.

Neue Wege in der Vertriebsunterstützung

Als wichtigen Baustein in der Vertriebsunterstützung nennt Sevcik die in 2017 gestartete umfassende Marketingkampagne, um neue Anlegerschichten von Fondsinvestments zu überzeugen: Im anhaltenden Niedrigzinsumfeld werden Lösungen, die regelmäßige Erträge ausschütten, immer wichtiger – ein Großteil der österreichischen Anleger ist aber nach wie vor nicht bereit, bei der Geldanlage etwas mehr Risiko einzugehen. Zum Einstieg in das Gespräch mit diesen risikoscheuen Sparern haben wir unser Anlegerbuch mit Argumenten rund um die Geldanlage am Kapitalmarkt zusammengestellt: Damit wollen wir den Beratern helfen, das Wissen um die Märkte und die Mechanismen zu vermitteln, Vorbehalte abzubauen und letztendlich den Sparern damit den Schritt von einem sparorientierten Produkt zu einem professionell und flexibel gemanagten Investmentfonds zu vereinfachen. Dieses Anlegerbuch wurde  in den letzten Wochen sehr umfangreich vertrieblich genutzt. Die Kampagne umfasst zudem ein umfangreiches Online-Angebot mit verschiedenen Beratungstools. „Mit diesem Investment haben wir eine neue Dimension unserer Vertriebsunterstützung erreicht und viel positive Rückmeldung von verschiedenen Kanälen erhalten“, unterstreicht Sevcik. Die Kampagne wird 2018 weitergeführt, ebenso wie die weiteren umfangreichen Säulen der Vertriebsunterstützung mit beispielsweise dem produktneutralen Market Insights Programm und der halbjährlichen Academy in sechs Städten in ganz Österreich, die bereits in der nächsten Woche wieder ansteht.

Regulierung als Katalysator

Auch Christoph Bergweiler, Country Head für Österreich, Deutschland und Osteuropa betont, wie sehr ihn das positive Votum der Branche freut: „Dies ist eine großartige Anerkennung unserer Bemühungen – denn im sich stetig wandelnden Umfeld ist es immer wieder eine Herausforderung, gemeinsam mit den Vertriebspartnern die verschiedenen Themen umzusetzen.“ So haben in den letzten Monaten sicherlich noch stärker als sonst regulatorische Themen wie die MiFID II-Einführung und die Investmentsteuerreform die Agenda geprägt.

Im Rahmen der MiFID II-Einführung gerät laut Bergweiler das Thema Kosten und Transparenz besonders in den Fokus: Dass nun eine Offenlegung von Transaktionskosten und die Zusammenfassung aller Gebühren über einen Fünfjahreszeitraum erfolgt, wird seiner Meinung nach ein Katalysator für die Branche sein. „Wer sich hier nicht wettbewerbsfähig aufstellt, wird auf Dauer im Vertrieb nicht punkten können.“ J.P. Morgan Asset Management habe beispielsweise vor mehr als zwei Jahren begonnen, die Verwaltungsgebühren zu deckeln und Skaleneffekte an Anleger weiterzugeben. „Angesichts zukünftig niedrigerer Ertragserwartungen ist eine adäquate, möglichst niedrige Kosten­belastung für die Gesamt­rendite der Anleger von großer Bedeutung. Um hierbei eine Vergleichbarkeit der Kostenbausteine zu gewährleisten, gilt es im Kontext der Umsetzung von MiFID II jedoch für die Investmentindustrie, einheitliche Standards – beispielsweise für den Ausweis der Transaktionskosten – zu entwickeln“, so Bergweiler. Derzeit bestehe aufgrund unterschiedlicher Ansätze hierbei die Gefahr, dass Äpfel mit Birnen verglichen werden. „Wenn es nicht gelingt, dies präzise und konsistent zu liefern, steht die Fondsbranche sich selbst im Weg, eine einfache und sinnvolle Transparenz zu schaffen“ erläutert er. Es sei aus Berater- und Anlegersicht allerdings auch sehr wichtig zu verstehen, dass die bisher auf allen Fonds ausgewiesen Nettoerträge bereits die angefallenen Transaktionskosten enthalten haben – mehr Transparenz führe also nicht zu höheren Kosten.