Europäische Aktienfonds mit Feri EuroRating Awards ausgezeichnet

JPMorgan Funds – Europe Strategic Growth Fund bester Aktienfonds Europa für Deutschland und Österreich / Europas Wachstum ist besser, als in der Wahrnehmung vieler verankert / Wachstumstitel jenseits der Analystenprognosen finden


Bad Homburg/Frankfurt, 23. November 2016 – Bei der gestrigen Verleihung der Feri EuroRating Awards wurde J.P. Morgan Asset Management in der Kategorie „Aktien Europa“ ausgezeichnet. Der JPMorgan Funds –  Europe Strategic Growth Fund konnte sich für die Länder Deutschland und Österreich durchsetzen. Karsten Stroh, Produktexperte für Europäische Aktien bei J.P. Morgan Asset Management nahm den Award in Empfang. Er betont, dass viele Anleger nach wie vor einen zu negativen Blick auf Europas Wirtschaft und die Aktienmärkte haben: „Das Wachstum in Europa ist inzwischen seit 14 Quartalen positiv und liegt in der meisten Zeit sogar über dem historischen Durchschnitt. Genauso lange sind auch die Arbeitslosenquoten rückläufig. Dies stützt das Verbrauchervertrauen und so steigen auch die Einzelhandelsumsätze stetig weiter.“ Neben diesen nachläufigen Faktoren gäben aber auch die Frühindikatoren weiterhin Grund zu Optimismus: „Der Einkaufsmanager-Index der Eurozone für das verarbeitende Gewerbe erreichte mit 53,6 im Oktober einen neuen Höchststand seit 30 Monaten.“ Zugegebenermaßen sei das Wachstum zwar nur moderat, aber deutlich besser, als in der Wahrnehmung vieler verankert.

Der Experte unterstreicht, dass die politischen Themen derzeit nach wie vor die fundamentalen Argumente überlagern. Zwar sei das „Leave-Votum“ der Briten von den Märkten gut verarbeitet worden, aber es bleibt die Unsicherheit über die tatsächliche Ausgestaltung des Brexits. Und in den nächsten Wochen und Monaten stehen weitere politische Entscheidungen an: In Ländern, die 41 Prozent des Bruttoinlandsprodukts der Europäischen Union erwirtschaften, wird in den nächsten zwölf Monaten gewählt. Dazu kommt das italienische Referendum am 4. Dezember 2016. „Trotz der politischen Unsicherheit gibt es gute Argumente, die für ein Investment in Europa sprechen“, erläutert Stroh. „Im kommenden Jahr sollten wir durch das Ende des Ölpreisverfalls einen inflationären Impuls sehen. Damit steigen die nominalen Wachstumsraten und auch die Umsätze der Unternehmen. In Kombination mit Kosteneinsparungen in Europa sollte dies den Unternehmensgewinnen zu Gute kommen. Dazu kommen die attraktiven Dividendenrenditen, die in der Region erfahrungsgemäß überdurchschnittlich ausfallen.“

Unvorhersehbares Wachstum aufspüren

Michael Barakos, Manager des Europe Strategic Growth Fund, gelingt es nun schon seit mehr als 5 Jahren, die Unternehmen mit den besten Wachstumsaussichten zu identifizieren. Über ein Jahr liegt der Fonds im 1. Dezil seiner Vergleichsgruppe (Morningstar Europe Large-Cap Growth), über drei und fünf Jahre ist der sogar der beste Fonds mit einer jährlichen Wertentwicklung von 11,1 Prozent über drei Jahre und  15,7 Prozent über fünf Jahre p.a. (Stand 31.10.2016).

Das Erfolgsgeheimnis des Fonds ist, auf Unternehmen zu setzen, die eine hohe Qualität verbunden mit positivem Momentum und eine bessere operative Ertragskraft als erwartet aufweisen. „Erfahrungsgemäß weichen Aktien, denen Analysten ein hohes Wachstum vorhersagen, von den tatsächlich erfolgreichen Wachstumsaktien ab“, sagt Karsten Stroh. Die Analystenprognosen seien deshalb häufig ungenau, weil neu verfügbare Informationen nicht vollständig berücksichtigt würden und Analysten außerdem dazu tendierten, für Unternehmen, die in der Vergangenheit ein hohes Wachstum aufwiesen, auch weiterhin ein überdurchschnittliches Wachstumspotenzial abzuleiten. Anleger wiederum sind geneigt, für die vermeintliche Sicherheit eines Unternehmens mit guter Prognose mehr zu zahlen. Das alles führt zu Fehlbewertungen. Mit einem disziplinierten Prozess der Bottom-Up-Einzeltitelselektion ermittelt das Fondsmanagement diejenigen Unternehmen, die tatsächliches Gewinnwachstum aufweisen sollten und – da dieses von dem Analystenkonsens abweicht – regelmäßig positive Überraschungen bieten. „Da Unternehmen, die über längere Zeiträume überdurchschnittliches Wachstum aufweisen, sehr selten sind, ist eine konstante Überprüfung des Portfolios extrem wichtig. Auch haben wir dieses mit rund 300 Titeln deutlich breiter gestreut als üblich“, so Stroh. Mit diesem Ansatz konnte die Growth Benchmark in den letzten fünf Jahren  übertroffen werden.
 

 
Die Europäische Aktiengruppe von J.P. Morgan Asset Management managt neben dem „Growth“ Fonds auch weitere Stilfonds, wie beispielsweise den JPMorgan Funds – Europe Strategic Value Fund. „Nachdem das Umfeld in den letzten zehn Jahren für ‚Value‘ sehr schwierig war, zeigen sich die relativen Bewertungen des Value-Indexes derzeit auf dem günstigsten Niveau seit dem Platzen der Technologie-Blase zur Jahrtausendwende“, sagt der Experte. Dies lässt erfahrungsgemäß einen positiven Ausblick für die Entwicklung in den nächsten Monaten erwarten.


Zu den FERI EuroRating Awards: Die jährlich vergebenen Awards der FERI EuroRating Services AG nutzen ein fundiertes Bewertungsverfahren. Der Bewertungsansatz sieht vor, dass die jeweils besten fünf einer Kategorie für die Awards nominiert werden. Aus dieser Selektion von Spitzenfonds wird je Kategorie der Sieger mit dem FERI EuroRating Award ausgezeichnet. In Abhängigkeit der Kategorien werden bei den FERI EuroRating Awards zwei Bewertungsverfahren eingesetzt. Weitere Informationen
 
Weitere Informationen zum JPMorgan Funds – Europe Strategic Growth Fund
Fondsmanager: Michael Barakos, Ben Stapley
Auflegungsdatum: 14. Februar 2000
Benchmark: MSCI Europe Growth Index (Total Return Net)
Weitere Informationen finden Sie hier

Weitere Informationen zum JPMorgan Funds – Europe Strategic Value Fund
Fondsmanager: Michael Barakos, Ian Butler
Auflegungsdatum: 14. Februar 2000
Benchmark: MSCI Europe Value Index (Total Return Net)
Weitere Informationen finden Sie hier