Informiert in einer Minute:
Unser globaler Kapitalmarktstratege Tilmann Galler bringt aktuelle Themen auf den Punkt.

   

Asiens Abhängigkeit vom Welthandel

   

Die neue Geldpolitik ist die alte

     




Einblick in den aktuellen Guide to the Markets


  Globale Wirtschaft
Die Zentralbanken der Industrieländer haben ihren Willen bekräftigt, die Zinsen zu senken, und die Risikomärkte setzten ihre positive Entwicklung fort. Dennoch belastet der Handelskonflikt die Weltkonjunktur (Guide to the Markets – Europe, S. 5). Unsere neuen Grafiken beleuchten die jüngsten Zollerhöhungen im historischen Kontext (S. 21). Zu diesem Zeitpunkt dürften die Zölle selbst keine Bedrohung für die Wirtschaftsexpansion darstellen. Die Zweitrundeneffekte hingegen dürften schwerer wiegen, da sie die Unternehmensstimmung belasten. Unternehmen haben ihre Investitionstätigkeit zurückgeschraubt (S. 14). Wenn dies mit der Zeit zum Abbau von Arbeitsplätzen führt, dürften die Konsumfreudigkeit und die Konjunktur im Dienstleistungssektor bald abnehmen. Dieses Risiko wird zunehmen, wenn der Handelsstreit weiter eskaliert.

  Anleihen
Die Anleihenmärkte haben die Nachricht der Zentralbanken, ihre Geldpolitik mittels Zinssenkungen oder weiteren Anleihenkäufen lockern zu wollen, positiv aufgenommen. Die Federal Reserve hat ihre Bereitschaft signalisiert, die US-Zinsen kurzfristig zu senken. Die Europäische Zentralbank hat entschieden wenig geldpolitischen Spielraum. Doch hat auch sie signalisiert, die Zinsen noch tiefer ins Negativterritorium zu steuern, um die Inflation anzukurbeln. Die Bank of England neigt als einzige Zentralbank weiterhin zu einer Zinserhöhung, obwohl die Ungewissheit rund um den Brexit den Wirtschaftsausblick deutlich eintrübt. Rund die Hälfte der Staatsanleihenmärkte in den Industrieländern rentiert mittlerweile unter 1% und nahezu ein Drittel verzeichnet bereits eine Minusrendite (S. 80). Anleger sehen sich erneut dazu gezwungen, auf Ertragsjagd zu gehen, wodurch sich die Kredit-Spreads verengt haben.

  Aktien
Die Jagd nach Renditen hat auch die Aktienkurse angekurbelt. Es stellt sich die wesentliche Frage, ob das makroökonomische Umfeld das Wachstum der Unternehmensgewinne bis zum Jahresende zulässt. Analysten haben ihre Prognosen für das Gewinnwachstum 2019 merklich zurückgefahren (S. 48). Dafür rechnen sie aber mit einer robusten Erholung des Gewinnwachstums 2020. Unseres Erachtens wird die Erholung des Gewinnwachstums jedoch ausbleiben, wenn die Handelsspannungen eskalieren. Darüber hinaus wird die weltweite Konjunkturmalaise die US-Wirtschaft und die Märkte belasten. Auch Lohnerhöhungen lassen uns skeptisch werden, da sie die Unternehmensmargen schmälern (S. 70).

  Risiken
Zwar scheint es nicht in Präsident Trumps Interesse zu sein, im Vorfeld seiner Kampagne für eine Wiederwahl 2020 eine Konjunkturflaute zu riskieren, doch die Ursachen des Handelsstreits liegen tief, und die amerikanische Wählerschaft lässt ein beträchtliches Interesse an einer Fortsetzung der America-First-Politik vermuten. Das Hauptrisiko besteht darin, dass die mit dem Handelskonflikt entstandene Ungewissheit Unternehmen nicht nur dazu veranlasst, Investitionen zurückzufahren, sondern auch Arbeitsplätze abzubauen. Auch in Großbritannien scheint die Ungewissheit rund um den Brexit anzudauern. Wir bezweifeln, dass ein neuer Premierminister den Ausblick wesentlich aufhellen wird, zumal die Kluft in der britischen Bevölkerung zwischen den Befürwortern eines No-Deal-Brexit und denen, die den EU-Austritt am liebsten abwenden möchten, immer größer wird.

 

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