Fonds-Highlights




EXPERTISE

Anleger profitieren von den Erkenntnissen von über 70 Anlagespezialisten, deren Erfolgsbilanz auf über 40 Jahren Erfahrung bei Multi-Asset-Anlagen beruht.


PORTFOLIO

Der Fonds investiert auf der Suche nach regelmäßigen Erträgen in viele Anlageklassen weltweit und stellt dabei gleichzeitig die Risikosteuerung sicher. Der Fonds hält dabei mehr als 1.000 Einzeltitel. Der Schwerpunkt liegt auf Anleihen mit guter Qualität, sowohl von Staaten als auch von Unternehmen.


ERFOLG

Der Global Income Conservative Fund strebt beständige regelmäßige Erträge an. Der Global Income Conservative Fund schüttet in der Anteilklasse A (dist) einmal und A (div) viermal im Jahr aus. Die angestrebte jährliche Ausschüttung in der Anteilklasse A liegt bei zwei bis drei Prozent (nicht garantiert). Die Schwankungsbreite ähnelt der einer Anlage in 70 Prozent Anleihen und 30 Prozent Aktien.



Ultra Short Fixed Income ETFs als Instrument im Liquiditätsmanagement

Das niedrige, in manchen Segmenten sogar negative Zinsumfeld und die Tatsache, dass viele Banken im Anschluss an die Einführung von Basel III den Einsatz von Liquiditätsprodukten scheuten, zwingt Finanzabteilungen von Unternehmen heute, ihr Augenmerk neu auf das Liquiditätsmanagement zu richten. Dass die Liquidität in vielen Bilanzen immer noch auf Rekordniveau liegt, lässt vermuten, dass viele Finanzabteilungen einen sehr konservativen Ansatz verfolgen. Die entscheidende Frage hierbei ist, ob sie es sich leisten können und wollen, derart stark in Liquiditätskonten mit ultra-niedrigen Renditen „investiert“ zu bleiben, da sie diese Strategie letztlich aufgrund verpasster Renditen teuer zu stehen kommen wird.

Eine effektivere Strategie im Cash Management

Es sieht danach aus, dass viele Finanzabteilungen ihre Anlagestrategien überdenken müssen, um den heutigen Anforderungen zu entsprechen und die Chancen zu ergreifen, die mit einem sich wandelnden Zins- und aufsichtsrechtlichen Umfeld einhergehen. Eine effektive Strategie fußt auf einer eindeutigen Anlagepolitik sowie klar definierten Zielen und Parametern im Hinblick auf Liquidität, Qualität und Renditen. Schließlich verfolgt Cash Management letztendlich immer noch dieselben drei Ziele: Kapitalerhalt, Liquidität und Erträge – und gerade diese letzte Komponente sollte nicht aus den Augen verloren werden.

Ein wichtiger Bestandteil dieser Anlageplanung ist unseres Erachtens deshalb die Cashflow-Segmentierung. Bei diesem Ansatz unterscheiden Finanzabteilungen einerseits zwischen operativem Cashflow, der tägliche Liquidität erfordert, zweitens Barreserven, die mit einem Anlagehorizont von mindestens sechs bis neun Monaten angelegt werden können und nicht zuletzt strategischer Liquidität mit einem Anlagehorizont von mindestens einem Jahr. Anschließend gilt es, die angemessenste Anlagelösung auszuwählen, um dem Anlagehorizont jedes Segments oder Segmentkombinationen zu entsprechen.

Ultra-kurzfristige Lösungen gefragt

Cashflow-Segmentierung gewinnt zunehmend an Beliebtheit, sodass sich rund um dieses Thema eine beträchtliche Industrie entwickelt hat, um die Bedürfnisse von Finanzabteilungen und anderen institutionellen Anlegern im Hinblick auf Barreserven und strategischer Liquidität zu decken. Hier gibt es Lösungsansätze in Form von Investmentfonds oder Mandat. Da zunehmend auch börsengehandelte Fonds (Exchange-Traded Fund, ETFs) im Liquiditätsmanagement eingesetzt werden, finden auch Lösung mit ultrakurzer Duration unter einem ETF-Mantel ihren Weg in die Anlegerportfolios. Sie verfolgen das Ziel, in einem risikoarmen Rahmen die Liquidität der Unternehmen zielgerichtet einzusetzen und zusätzliche Renditen im Vergleich zu Liquiditätsfonds mit AAA-Rating zu erwirtschaften. Im Regelfall handelt es sich hier um klassische passive ETFs, die per Definition einen Index abbilden. Einem Bericht von Greenwich Associates zufolge hat sich der Anteil institutioneller ETF-Anleger, die diese Fondsvehikel in ihrem Liquiditätsmanagement nutzen von 2015 bis 2017 um neun Prozentpunkte auf inzwischen 45 Prozent gesteigert („ETFs: Dynamic Tools for Institutional Portfolios”). Und an einer Fortsetzung dieses Wachstumstrends bestehen nur wenig Zweifel.

Höhere risikobereinigte Renditen

Traditionell stellen ultra-kurzfristige Wertpapiere eher eine Alternative zu Barmitteln dar. Sie werden jedoch auch zunehmend als Alternative zu Anleihen eingesetzt, um den Herausforderungen des sich wandelnden Zinsumfelds begegnen zu können.

Einer der wichtigsten Vorzüge von ultra-kurzfristigen Anleihen, also Wertpapieren mit Durationen von unter einem Jahr, im Vergleich zu kurzfristigen Anleihen mit einer Zeitspanne von einem bis drei Jahren ist ihre Wertentwicklung. Sie sind gegenüber Zinsen und Inflation weniger anfällig und bieten nicht nur ein Polster, sondern helfen auch dabei, höhere risikobereinigte Renditen zu erwirtschaften.

Tatsächlich werden dreimonatige US-Treasury-Bills oft als das Äquivalent der globalen Finanzbranche zu barem Geld bezeichnet. Eine Analyse historischer Daten von drei Straffungsphasen der Fed zwischen 1994 und 2006 durch unsere Liquidity-Experten zeigt, dass der BofA Merrill Lynch (BAML) Three-Month US Treasury Bill Index mit einer Duration von etwa 0,2 Jahren Kernanleihenstrategien wie die Barclays US Aggregate (US Agg) und BAML US Corporate & Government (C&G) Master Indizes übertreffen konnte. Beide weisen eine Duration von rund fünf Jahren auf. Außerdem übertraf der BAML Three-Month US T-Bill Index Vergleichsindizes von Mandaten mit kurzer Duration wie den BAML One-to-Three-Year US C&G Index und den BAML One-to-Three-Year US Corporate-Only Index, die beide eine Duration von etwa zwei Jahren aufweisen.

Die Renditen dreimonatiger US-Treasury-Bills lagen zuletzt höher als alle drei US-Inflationsindikatoren – zum ersten Mal seit dem Beginn der globalen Finanzkrise. Nach der Krise stiegen sie auf 2,3 Prozent und damit über die US Kerninflationszahlen per Ende September und sogar über die Gesamtinflation. Im Gegensatz dazu fielen die Renditen zehnjähriger Treasury Bills um 1 Basispunkt auf 3,08 Prozent.

Regulatorische und geldpolitische Veränderungen

Da Unternehmen ihre Investmentpolitik angesichts der bevorstehenden Einführung der neuen Vorschriften für klassische europäische Geldmarktfonds überdenken und aktualisieren müssen, gewinnt die neue und wachsende Anlageklasse weiter an Fahrt.

Zudem sind ultrakurze ETFs nicht nur nützliche Werkzeuge für traditionelle Cash-Investoren, die daran interessiert sind, die Erträgte, die sie mit ihren Barreserven und strategischen Cash-Allokationen verdienen, aufzubessern. Wie oben beschrieben können sie auch für längerfristig orientierte Anleiheninvestoren eine sinnvolle Alternative darstellen, die ihre Durationspositionen angesichts steigender Zinsen kürzen möchten. Dieser Trend lässt sich zumindest aktuell in den USA beobachten, wo die Fed ihre geldpolitischen Zügel weiter strafft. Da mittelfristig weltweit mit höheren Zinsen gerechnet wird, dürften ultrakurze ETFs weiterhin an Beliebtheit gewinnen.

Wer bereits auf klassische Investmentfonds im Liquiditätsmanagement vertraut, wird liquide, kostengünstige und transparente ETFs als Werkzeuge für das Liquiditätsmanagement schnell schätzen lernen: Die Erfahrung und das Vorgehen sind ähnlich wie das Handeln von börsennotierten Wertpapieren an der Börse. Unter anderem könnten Investoren, die in Staatsanleihen investieren, auch von einem breiteren Portfolio und einer höheren Preistransparenz profitieren, wenn sie derartige ETFs nutzen. Positionen der ETFs werden in der Regel täglich veröffentlicht und erlauben es Anlegern und Investoren, sich ein genaues Abbild der im ETF enthaltenen Risiken zu machen. Neben diesem Mehrwert, können Investoren zudem Transparenz im Handel gewinnen, indem sich beispielsweise große Transaktionen direkt mit dem Emittenten eines ETFs und unter detailierter Berücksichtigung der Positionierung und Liquidität handeln lassen.




JEST
Interaktives Factsheet ►

Neil Hutchinson
Portfolio Manager
JPMorgan ETFs (Ireland) ICAV – EUR Ultra-Short Income UCITS ETF (JEST)


Bei dem Fonds handelt es sich um einen aktiv verwalteten Investmentfonds. Somit liegt die Auswahl der jeweiligen Positionen, Sektorgewichtungen, Allokationen und Fremdfinanzierungsgrade im Ermessen des Anlagenverwalters und kann ohne vorherige Ankündigung verändert werden. Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für aktuelle oder zukünftige Erträge.

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Benchmark bezieht sich auf die Fonds-Benchmark


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Wichtige Hinweise:

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