Um in diesem unsicheren Marktumfeld attraktive Erträge zu erzielen, muss man einen kritischen Blick auf verschiedene Anlageklassen und Regionen werfen, sagt Eric Bernbaum, Portfoliomanager der Income-Strategien von J.P. Morgan Asset Management.


 

Wir gehen nicht davon aus, dass ein Konjunkturabschwung unmittelbar bevorsteht, und erwarten für den Rest des Jahres daher ein positives globales Wachstum. Dennoch ist eine deutliche Verlangsamung des Wachstums zu erkennen und die Gefahr einer Rezession steigt. Der Ausblick wird von Handelskriegen und einer anhaltend niedrigen Inflation überschattet.
 
Angesichts erneut sinkender Zinsen werden niedrige (oder sogar negative) Renditen auf Spareinlagen die Anleger auf ihrer Jagd nach Renditen in risikoreichere Anlageklassen treiben – und das zu einer Zeit steigender wirtschaftlicher Risiken.

Mit dem Fortschreiten der Spätphase des Konjunkturzyklus sollten Anleger, die Erträge weiterhin regelmäßige Erträge suchen, flexible Strategien in Betracht ziehen, die es ermöglichen, auf der Suche nach attraktiven Anlagechancen in verschiedene Anlageklassen zu investieren.

Globale Aktien: US-Engagements in einer insgesamt vorsichtigen Allokation bevorzugen

Wir halten an unserer vorsichtigen Einschätzung der Aktien in unseren ertragsorientierten Portfolios fest. Unserer Meinung nach sollte ein weiterer deutlicher Anstieg der Aktienmärkte nicht von Zinssenkungen ausgehen, sondern von einem besseren Gewinnwachstum. Wir bevorzugen die USA gegenüber anderen Regionen, da die Prognosen für die Unternehmensgewinne dort stärker ausfallen.

Weniger Vertrauen haben wir in die Aussichten für Unternehmensgewinne außerhalb der USA. Unser Engagement in europäischen Aktien ist relativ gering, da die Anfälligkeit der Region gegenüber dem Welthandel Anlass zur Sorge gibt. Aufgrund geopolitischer Bedenken und der Handelsunsicherheit gehen wir bei unserer Allokation in Schwellenmarktaktien trotz attraktiver Dividendenrenditen weiterhin vorsichtig vor.

Im Aktiensegment bevorzugen wir Immobilienaktien (Real Estate Investment Trusts, REITs), die sich bei niedrigen Zinsen tendenziell gut entwickeln. Da die Zinsen weiter fallen dürften, stellen REITs unseres Erachtens nach wie vor attraktive Ertrags- und Renditequellen dar.

Anleihen: Fokussierung auf erstklassige Hochzinsanleihen; Allokationen in US-Hypotheken beibehalten

Im Anleihensegment bevorzugen wir Unternehmensanleihen. Angesichts der zunehmenden wirtschaftlichen Unsicherheit ist es jedoch wichtig, die Positionsgröße entsprechend zu bestimmen und sich auf die höherwertigen und liquideren Bereiche des Anleihenmarktes zu konzentrieren.

Wir erkennen nach wie vor Anlagechancen bei US-Hochzinsanleihen, deren Emittenten das hohe Umsatzwachstum der vergangenen Jahre genutzt haben, um ihre Kreditaufnahme bedeutend zu verringern, ihre Bilanzen zu stärken und das Ausfallrisiko zu reduzieren.

Auch ausgewählte europäische Hochzinsanleihen halten wir für attraktiv, da sie Anlegern derzeit Erträge bei deutlich höherer durchschnittlicher Bonität als ihre US-Pendants bieten.

Der Markt für Hybridanleihen hält ebenfalls Chancen für ertragsorientierte Anleger bereit. Hybridanleihen bieten Anlegern größere Gewissheit in Bezug auf Dividendenzahlungen, was bedeutet, dass sie in einem Umfeld fallender Zinsen profitieren dürften. Die Bewertungen erscheinen jedoch teuer und wir haben das Engagement reduziert, vor allem bei Emittenten, die einem wirtschaftlichen Abschwung am stärksten ausgesetzt sind.

Da die Zinsen nun noch länger auf einem niedrigeren Niveau bleiben dürften, kann auch der US-Markt für hypothekenbesicherte Anleihen Anlegern als attraktive Quelle für Risikostreuung und Ertrag dienen. Niedrige Zinsen dürften hypothekenbesicherten Anleihen (d. h. von privaten Kreditgebern vergebenen Hypotheken) zugute kommen. Agency-Hypotheken (d. h. Anleihen von Hypothekenanbietern, die von der US-Regierung gefördert werden) bieten attraktive Erträge bei einem Risikoprofil, das dem von US-Staatsanleihen ähnelt. Da sie bei fallenden Zinsen aber auch unter Refinanzierung leiden könnten, ist eine qualifizierte Titelauswahl entscheidend.

Liquidität: Kurzfristiges Engagement für langfristige Flexibilität

Wirtschaftliche Unsicherheit kann zu Schwankungen an den Märkten führen. Kursrückgänge am Markt können Möglichkeiten bieten, Liquidität am Markt zu investieren, weshalb wir es in diesem Umfeld für wichtig halten, in ertragsorientierten Portfolios eine angemessene Position in liquiden Papieren aufrechtzuerhalten.

Bei derart niedrigen Verzinsungen im Bareinlagen bevorzugen wir den Besitz erstklassiger kurzfristiger Anleihen (Geldmarktinstrumente, Staatsanleihen und Unternehmensanleihen), die bei vergleichbarem Risiko eine etwas höhere Rendite bieten als Barmittel.


 

In dem aktuell herausfordernden Umfeld fallender Renditen und steigender Risiken ist es wichtiger denn je, sich auf der Suche nach Erträgen einem Anbieter zuzuwenden, der eine nachweisliche Erfolgsbilanz und Expertise bei der weltweiten Suche nach attraktiven Anlagechancen vorweisen kann.

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 Eric Bernbaum

 Co-Portfoliomanager der J.P. Morgan Asset
 Management Multi Asset Income-Strategien

    



 





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