Wer glaubt, interessante Technologieaktien gibt es nur im Silicon Valley, der übersieht
Europas Perlen.

Der Technologiesektor ist größer als gedacht. Daher ist der JPMorgan Funds – Europe Dynamic Technologies Fund* bestrebt, von den technologischen Fortschritten in der gesamten Wirtschaft, von Elektroautos bis hin zu Smart Homes, zu profitieren. Die Tatsache, dass sich der Fonds innerhalb von zehn Jahren** zu einem der am besten abschneidenden europäischen Fonds entwickelt hat, zeigt, dass die Branche mit genügend Chancen aufwartet: die versteckten Perlen rund um das Internet der Dinge.



Jeder spricht vom Internet der Dinge (Internet of Things, IoT). Was genau ist darunter zu verstehen, und was tut sich in diesem Bereich in Europa?

Im Grunde genommen geht es beim IoT um die Verbindung von Geräten über das Internet, damit diese mit uns und untereinander kommunizieren können. Das IoT lässt sich am besten als das „virtuelle“ Nervensystem der Welt beschreiben. Die Weiterentwicklung des IoT bedarf zunehmend der Technologie von 3D-Sensoren (d. h. Halbleitern), um zu funktionieren. Diese intelligenten Sensoren sind wie die „Augen“ des IoT. Sie sammeln Daten und schicken diese zur Filterung, Verarbeitung und Analyse an die Cloud. Unseres Erachtens befinden wir uns kurz vor einer revolutionären Entwicklung, und die nächste Generation von Smartphones könnte diesen Wandel vorantreiben. Mit Beginn des neuen iPhone- Produktzyklus im September 2017 kommt das iPhone 8 auf den Markt. Seine 3D-Sensorenkapazitäten verfügen über das Potenzial, eine Reihe von neuen Technologien wie zum Beispiel “Augumented Reality” ins Leben zu rufen, ganz im Gegensatz zu den letzten Modellen.
Europas Technologiesektor blieb der unbesungene Held der letzten beiden Jahrzehnte, während das Silicon Valley die technologischen Perlen Europas in den Schatten stellte. Dazu gehören europäische Unternehmen mit großartiger Führungsposition im Halbleiterbereich, einer treibenden Kraft in Bezug auf das „Internet der Dinge“.
 

Welche europäischen Technologieunternehmen werden von einer steigenden Nachfrage nach 3D-Smartphones profitieren?

Sollten 3D-Phones unsere Interaktion mit dem Internet grundlegend verändern können, etwa indem sie 3D-Kameras zum Durchbruch verhelfen, werden davon bestimmte Teile der Wertschöpfungskette profitieren. Europäische Halbleiterunternehmen wie die ams AG und STMicroelectronics, die einzigartige integrierte 3D-Sensoren herstellen und die von den Sensoren empfangenen Daten konvertieren und lesbar machen, sollten in dieser Hinsicht Nutznießer sein. Beide Unternehmen sind Beispiele dafür, wie europäische Halbleiterunternehmen derzeit das IoT vorantreiben.


Die beschleunigte Einführung dieses neuen digitalen Ökosystems ist ein globaler Trend, der unaufhaltbar scheint. Untermauert wird dieser Trend von europäischen Halbleiterunternehmen, etwas, was nur wenigen bekannt ist und häufig übersehen wird. Außerdem erwarten wir eine weitere Beschleunigung des IoT aufgrund von Produktivitätszuwächsen im Industriesektor. So dürfte Industrie 4.0 nach der Computern und Automatisierung die nächste industrielle Revolution bedeuten. Stellen Sie sich eine Fabrik vor, in der vernetzte Produktionslinien computergestützt miteinander kommunizieren und Geräteausfälle frühzeitig vorhersehen. Die daraufhin verbesserten Ersatzteile werden umgehend mit einem 3D-Drucker ausgedruckt und sofort eingebaut, wodurch sich kostspielige Ausfallzeiten vermeiden lassen.


So sieht also die Zukunft, die sogenannte „smarte“, intelligente Fabrik aus. Diese neue Technologiewelle, die von europäischen Halbleiterunternehmen ausgeht, wird letztlich die Robotik und Automatisierung revolutionieren.

Sollten Anleger ihre bisherige Ansicht ändern, dass Technologie ein Nischenuniversium ist?

Ja, absolut! In der Welt der digitalen Wirtschaft bevorzugen wir, uns auf Technologien anstelle auf Technik zu beziehen. Und ja, die traditionelle Auffassung zum Technologie-Sektor bedarf einer Aktualisierung. Technologien sind überall. Die meisten Branchen rühmen sich mittlerweile damit, dass Technologie eine wichtige Rolle spielt. So gibt es in der Kfz-Branche bereits Elektrofahrzeuge, im Bankenwesen wird Finanztechnologie eingesetzt, Industrie 4.0 bei den Investitionsgütern und im Rohstoffsektor hält die Technologie des 3D-Drucks Einzug. Diese Liste ist noch erweiterbar.


Heutzutage ist der Zielmarkt für Technologieunternehmen überall. Er umspannt die gesamte Welt. Somit handelt es sich um die breiteste verfügbare Anlagekategorie, die derzeit zudem ein gewisses Maß der Konvergenz durchläuft. Der Technologiesektor und der herkömmliche Einzelhandel haben diese Konvergenzbewegung – ein Prozess, der vor über zehn Jahren begann – bereits vollzogen.


Amazon, eine Erfolgsgeschichte des Internetbooms, hat sich zu einem Einzelhändler gemausert: Das Unternehmen nennt nun auch physische Ladenflächen sein Eigen. Umgekehrt haben die meisten Unternehmen mit physischen Länden mittlerweile ergänzend eine Online-Präsenz. Andere Sektoren folgen dieser Entwicklung. So stellt sich zum Beispiel bei Tesla mittlerweile die Frage, ob es ein Automobil- oder ein Technologieunternehmen ist.


Zur Jahrtausendwende schrieben nur wenige Technologieunternehmen schwarze Zahlen und die Bewertungen beruhten auf Hypothesen. Im Nachhinein ist klar, dass die Bewertungen im Jahr 2000 jeder Grundlage entbehrten. Die KGVs wurden einfach erfunden, um die Kurse zu rechtfertigen.
Heutzutage sind die Gewinne von Technologieunternehmen real. Angesichts ihrer derzeitigen Höhe und aufgrund des Umfangs, in dem Technologieprodukte dank des IoT eingeführt werden, erscheinen KGVs mit einem Vielfachen von 20 daher nicht überzogen.

Wie nachhaltig ist der europäische Technologiesektor angesichts der in Europa anstehenden politischen Ereignisse positioniert?
Wie steht er im Vergleich zum Silicon Valley da?

Technologieunternehmen wachsen auf strukturelle und nicht auf zyklische Weise. Das heißt, dass es im Technologiesektor unabhängig von der Wirtschaft immer strukturelle Wachstumskandidaten geben wird. Es werden laufend neue Produkte auf den Markt gebracht oder neue Produkte entwickelt, die bisherige Marktführer verdrängen. Die Schwierigkeit besteht darin, diejenigen Unternehmen auszuwählen, die für aktive Fondsmanager attraktiv sind. Und während die in Europa anstehenden politischen Ereignisse einer nicht enden wollenden Achterbahnfahrt gleichen mögen, bleibt der dortige Technologiesektor von den makroökonomischen Entwicklungen größtenteils unberührt. Außerdem weist der Sektor, wie von uns identifiziert, einige versteckte Perlen auf.


Zwar kann der europäische Technologiesektor dem Silicon Valley wohl kaum jemals das Wasser reichen, aber er weist einige global führende Unternehmen auf, insbesondere im Halbleiterbereich. Unternehmen wie ams AG und STMicroelectronics, die Unternehmen wie Apple beliefern und das IoT vorantreiben, bleiben in der Regel unbeachtet, denn sie sind weder konsumentennah noch verfügen sie über bekannte Marken (wie Apple).


Ferner erhalten sie von den Analysten tendeziell weniger Aufmerksamkeit. Dies im Hinterkopf könnte den Anlegern daher durchaus etwas entgehen. Das IoT beeinflusst und verändert unser aller Alltagsleben. Diese zunehmende Konnektivität wird zu einer zunehmend dominanteren und relevanten Kraft. Künftige Generationen werden sich fragen, wie wir ohne Smartphone überhaupt überleben konnten. Und Europa spielt in dieser Technologierevolution eine Schlüsselrolle.


     

 


     

Anis Lahlou-Abid, Managing Director, ist Portfolio Manager im Unconstrained Portfolios Sub-Team innerhalb der J.P. Morgan Asset Management International Equity Group, im Team Behavioural Finance/ London.

Er arbeitet seit 2000 bei J.P. Morgan und wechselte er in 2005 zu J.P. Morgen Asset Management. In diesen Bereich co-managed er long/short- und absolute-return-Produkte sowie europäische long only Funds, die auf high alpha returns abzielen. Vorher war Lahlou-Abid fünf Jahre in der J.P. Morgan Investment Bank, wo er in London, Paris und Sydney im Bereich M&A und Equity Capital Markets arbeitete.

Lahlou-Abid ist Absolvent der ESSEC Graduate School of Management in Paris und CFA-Charterholder.



     

JPMorgan Funds – Europe Dynamic Technologies Fund

Der Technologiesektor ist größer als gedacht

     

Deshalb erschließt der Europe Dynamic Technologies Fund das Potential der alltagsverändernden Technologieunternehmen und weist eine eindrucksvolle Erfolgsbilanz auf.  





* Bitte beachten Sie, dass der Fonds am 29. September 2017 von JPMorgan Funds – Europe Technology Fund in JPMorgan Funds – Europe Dynamic Technologies Fund umbenannt wurde.
** Quelle: Morningstar, Stand 31. August 2017. Morningstar Ratings ™: © Morningstar. Alle Rechte vorbehalten. Europäisches Aktienuniversum: definiert als Fonds mit dem EUR als Basiswährung, ausgewiesen in den folgenden Kategorien von Morningstar™: EEA Europe Equity Income, EEA Europe ex-UK Large-Cap Equity, EEA Europe ex-UK Small/Mid Cap Equity, EEA Europe Flex-Cap Equity, EEA Europe Large-Cap Blend Equity, EEA Europe Large-Cap Growth Equity, EEA Europe Large-Cap Value Equity, EEA Europe Mid-Cap Equity, EEA Europe Small-Cap Equity, EEA Eurozone Flex-Cap Equity, EEA Eurozone Large-Cap Equity, EEA Eurozone Mid-Cap Equity, EEA Eurozone Small-Cap Equity, EEA Fund Sector Technology.


Anlageziel


Erzielung eines langfristigen Kapitalwachstums durch die vorwiegende Anlage in europäischen Technologieunternehmen (einschließlich Medien und Telekommunikation).


Risikoprofil


  • Der Fonds legt den Schwerpunkt auf Unternehmen mit Bezug zum Technologiesektor. Infolgedessen kann der Fonds eine höhere Schwankungsbreite als breiter gestreute Fonds aufweisen.
  • Der Wert Ihrer Anlage kann sowohl steigen als auch fallen, und Sie erhalten unter Umständen Ihren ursprünglich angelegten Betrag nicht in vollem Umfang zurück.
  • Der Wert von Aktien kann als Reaktion auf die Performance einzelner Unternehmen und auf die allgemeinen Marktbedingungen steigen oder fallen.
  • Wechselkursbewegungen können die Rendite Ihrer Anlage negativ beeinflussen. Währungsabsicherungen, die zur Minimierung des Einflusses von Währungsschwankungen eingesetzt werden können, haben unter Umständen nicht den gewünschten Erfolg.


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